Institut für Zellnahrung

•   Dr. Günter Bertholdt

Institut für Zellnahrung - Dr. Günter Bertholdt

Zellnahrung

13.06.2019
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Durch die Industrialisierung unserer Landwirtschaft und den komplexen großtechnischen Herstellungsprozessen heutiger Lebensmittel sind diese stark verändert worden.

 

Die Ziele der Veränderungen waren:

  • schnelleres und größeres Wachstum,
  • längere Lagerfähigkeit und Haltbarkeit,
  • leichtere maschinelle Verarbeitbarkeit,
  • und besseres optisches Aussehen.

 

Geschmack und Inhaltsstoffe waren sekundär, lediglich Bitterstoffe wurden, wenn möglich durch Züchtung oder entsprechende Prozessierung entfernt. Fertigprodukte wurden kreiert, die durch künstliche Geschmacksstoffe unwiderstehlich zum Weiterverzehr anregen. Insbesondere der Zuckergehalt der Lebensmittel ist gewaltig gestiegen, wie auch der Gehalt an Zusatzstoffen zur Verarbeitung, besseren Konsistenz und Konservierung. Von vielen dieser Stoffe kennen wir die langfristigen Auswirkungen auf den Stoffwechsel nicht.


Die großtechnische Lebensmittelproduktion gibt es erst seit ein paar Jahrzehnten – ein winziger Zeitabschnitt in der Jahrhunderttausende langen Menschheitsgeschichte, die sich vor allem durch Nahrungsmangel auszeichnete. Wir merken jetzt allmählich, dass uns das reichhaltige Nahrungsangebot – zusammen mit besserer Hygiene – zwar eine höhere Lebenserwartung bescherte, jedoch mit neuen Krankheiten und Beschwerden verbunden ist.

 

Unsere Zellen verfügen über Rezeptoren, die die Aufnahme und Verarbeitung der Nahrung kontrollieren und steuern. In den Zellen gibt es wichtige Schalter, die Weichen für bestimmte Produktions- oder Abbauprozesse stellen.

 

Fremd- und Zusatzstoffe in unserer Nahrung können die komplizierten und fein abgestimmten Reaktionsketten in unserem Körper stören und fehlleiten. Aufgabe der Zellnahrung ist es, dies zu verhindern und vorhandene Schäden zu beheben.

Institut für Zellnahrung - Dr. Günter Bertholdt